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Schon seit über 100 Jahren erzielt die katholische Kirche in Deutschland, nicht zuletzt durch katholische Organisationen und Verbände im gesellschaftlichen Bereich, große Wirkungen.

Diese über 100-jährige Tradition gilt es auch im 21. Jahrhundert zu wahren. In unserer Gesamtkirchengemeinde und Seelsorgeeinheit tun dies im Besonderen die beiden Verbände Kolping und Pax Christi.

Sie dienen dem Leben der Gemeinden und der Erfüllung ihres Auftrages in der Gesellschaft.

Sie orientieren sich am Evangelium und aktivieren die Verantwortung für die gesellschaftlichen Probleme und Aufgaben. Sie sind in eigener Initiative und Verantwortung tätig und arbeiten zur Verwirklichung ihrer je spezifischen Aufgaben mit anderen Organisationen und Institutionen im kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich zusammen. Für die Mitglieder sind sie Rückhalt und Lebenshilfe und befähigen sie zum gesellschaftlich-politischem und gemeinschaftlichem Handeln in christlicher Verantwortung.


Pax Christi: Internationale Katholische Friedensbewegung

Europa nach dem Zweiten Weltkrieg: Angesichts von erlebter Zerstörung, Gewalt, Armut und Hunger entsteht – zunächst in Frankreich – die Pax Christi-Bewegung und setzt sich für Versöhnung und für einen friedlichen gemeinsamen Neuanfang der Völker Europas ein.

Heute ist Pax Christi in über 50 Ländern der Welt auf allen Kontinenten aktiv für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. In der Pax Christi-Bewegung arbeiten Frauen und Männer, Laien und Geistliche gemeinsam an dem Ziel, Gewaltursachen zu beseitigen und friedliche Konfliktlösungen zu ermöglichen.

In der politischen Auseinandersetzung tritt Pax Christi ein für die Wahrung der Menschenrechte und für Solidarität mit den Opfern von Unrecht und Krieg. Konkrete Friedensdienst-Projekte in Konfliktregionen sollen dort helfen, Brücken zu schlagen und neue Perspektiven für ein friedliches Zusammenleben zu finden. Gemeinsame Gottesdienste und das Gebet sind für die Mitglieder von Pax Christi Möglichkeiten, Hoffnung zu schöpfen, Mut zu gewinnen und Trauer auszudrücken.


Pax Christi-Gruppe St. Ulrich

Seit über 20 Jahren gibt es auch in der Gemeinde St. Ulrich in Kirchheim eine Pax Christi-Gruppe. Ihre Mitglieder beteiligen sich engagiert am Gemeindeleben, z.B. als Lektoren und in der Firmvorbereitung. Gemeinsam mit anderen Kirchheimer Friedensgruppen organisiert Pax Christi regelmäßige Informationsveranstaltungen mit kompetenten Referentinnen und Referenten zu aktuellen friedenspolitischen Themen. Zuletzt waren so etwa eine Reihe von Persönlichkeiten aus der israelischen Friedensbewegung in Kirchheim und konnten aus erster Hand über die Probleme in ihrer Heimat berichten. Die Kirchheimer Pax Christi-Mitglieder nehmen an überregionalen Aktivitäten ihrer Bewegung in der Diözese und in der Bundesrepublik teil und unterstützen dabei z.B. Aktivitäten gegen die wachsende Zahl von Rüstungsexporten auch in Spannungsgebiete.

Bei den monatlichen Gruppentreffen steht der Austausch über aktuelle Fragen im Mittelpunkt. Zurzeit beschäftigt sich die Gruppe mit dem Dialog der Weltreligionen, einer wesentlichen Voraussetzung für Frieden unter den Menschen. Sie unterstützt die Aktivitäten im Rahmen des christlich-islamischen Dialogs in Kirchheim. Reinhold Jochim, Pastoralreferent und Mitglied der Gruppe, gehört mit zu den Organisatoren dieser Gesprächsveranstaltungen, die im Laufe der Jahre zu einem guten Klima zwischen Christen und Muslimen in der Stadt beigetragen haben.

Die Mitglieder der Kirchheimer Pax Christi-Gruppe wissen sich verbunden mit über 60 000 Frauen und Männern in einer wachsenden weltweiten Gemeinschaft, die Zeichen dafür setzen will, „dass unter Gottes Führung und Schutz alle Völker sich brüderlich umarmen.“ (Papst Johannes XXIII., Enzyklika Pacem in terris).

Kontakt: Karl-Heinz Wiest, Steingrubenweg 8, Tel.: 07021-41132