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Sakramente

Das lateinische Wort “sacrare“ – was übersetzt werden kann mit „einem göttlichen Bereich überantworten“ – steckt hinter dem Begriff des Sakraments. Wir in der katholischen Kirche kennen seit dem Konzil in Trient sieben Sakramente: Die Taufe, die Eucharistie, die Firmung, die Buße, die Priesterweihe, die Ehe und die Krankensalbung.

Sakramente sind erfahrbare Zeichen der Nähe und Liebe Gottes und stehen wohl nicht zufällig an den Knotenpunkten des Lebens.


Was ist überhaupt ein Sakrament?

Einen neuen Zugang zum Begriff Sakramente ermöglichten die anschaulichen Gedanken des brasilianischen Theologen Leonardo Boff: „Jeder Tag steckt voller Sakramente. Der letzte Stummel einer Strohzigarette, den Vater hinterließ, eine dicke Weihnachtskerze, ein Stück des Gebirgszugs, das alte elterliche Haus; all diese Dinge sind nicht einfach mehr Sachen, Menschen sind sie geworden. Sie besitzen Innenleben und Herz, Sakramente sind sie geworden.“

Zwei Bereiche, ein fassbares äußeres Zeichen und eine tiefe Wirklichkeit, die geprägt ist durch persönliche Erinnerungen und Erfahrungen kommen hier zusammen.

Persönliche Dinge können sich so zu „Alltagssakramenten“ hervortun. Mit unseren sieben Sakramenten der Kirche verhält es sich ganz entsprechend; sie sind sichtbare, hörbare und spürbare Zeichen der unsichtbaren Nähe und Liebe Gottes. Jesus Christus kann gleichsam als das „ Ursakrament“ charakterisiert werden, weil sich in ihm gerade diese Zusammengehörigkeit von göttlichem und menschlichem Bereich zeigt.


Sakramente sind Heilsquellen für uns Menschen

Gott will das Heil von uns Menschen. Primäre Aufgabe der Kirche ist es den Menschen das Heil zu verkünden und zu schenken. Die entsprechenden Heilsquellen dazu sind die Sakramente. Wir erfahren dabei, dass Gott in unserer Welt ist, inmitten unserer Menschheit und als Wegbegleiter, der uns auf unserem Lebensweg begleitet und leitet.

Nicht von ungefähr dürfen wir so auch unsere Geschichte im Lichte Gottes immer als Heilsgeschichte sehen.